Wie es dazu kam

Bevor Joan bei mir einzog, habe ich mir zu allererst einmal Gedanken über mich und meine damalige Situation gemacht. Ich stellte mir die Frage, wie ich derzeit lebte und wie sich mein Leben verändern würde, wenn ein Hund bei mir einzieht. Außerdem stellte ich mir die Fragen, ob meine damalige Wohnung eigentlich groß genug für uns zwei sein würde, oder ob ich einem Hund das bieten kann, was er braucht, womit ich nicht nur das Futter, das Spielzeug etc. meine, sondern auch die Zeit und die Liebe… Nach langer, wirklich langer Überlegung kam ich zu dem Schluss, dass ein Hund nicht nur in mein Leben passt sondern dieses mit Sicherheit auch bereichern würde.

Die Frage, die sich dann stellte, war, ob es ein Mischling sein soll oder ein Rassehund. Letztendlich entschied ich mich für einen Rassehund. Nun die nächste Frage: Welcher Rasse sollte mein neuer Hausgenosse entstammen?

Zu diesem Zeitpunkt begann ich, Bücher zu lesen. Ich wollte genau herausfinden, welche Rasse welche Bedürfnisse hat, um zu entscheiden, welche in mein Leben passt. Jack Russel Terrier zum, Beispiel, waren ja ganz „in“, aber die waren und sind mir zu nervös. Dalmatiner – ein wundervoller Hund, war mir für meine damalige Wohnung zu gross. Eine französische Bulldogge? Ein Mops? Dann stolperte ich über den English Cocker Spaniel – das war die Rasse, die mich direkt ansprach.

In der Literatur beschrieben als fröhlich, robust, sportlich, gut ausgewogen, sanft und anhänglich, jedoch voller Leben und Überschwang, war ich sofort fasziniert von dieser Rasse. Als mittelgroßer Hund, intelligent, mit seidigem Haarkleid und einem aufgeschlossenen, umgänglichen Wesen wurde der Cocker beschrieben und vor allem als fröhlich. All diese Eigenschaften hatte ich mir gewünscht und sie vereinten sich in dieser Rasse. Es musste also ein English Cocker Spaniel werden… Und ich würde mich immer wieder für diese Rasse entscheiden!